Donnerstag, 23 Feb 2012
 
 
C-Moll-Messe KV427

Auf - Bruch in neue Welten

Auf dem Weg zu Mozarts c-Moll-Messe, KV 427

 

Im wahrsten Sinn des Wortes spüren  wir bereits den bruch-stück-haften, unbeschreibbaren, und überaus genialen Klangwelten von Mozarts c-Moll-Messe, KV 427 nach.

Ein Werk, das gerade wegen seiner Bruchstückhaftigkeit so faszinierend ist,- Mozart hat es nie fertig komponiert-, und auch die Überlieferung der vorhandenen Partitur gibt bis heute Rätsel auf;darüberhinaus hat Mozart in jener Zeit, in der er dieses Werk komponiert hat (1782-83) viele persönliche Brüche erlebt: Erzbischof Colloredo hat Mozart als "undankbaren Lumpen" beschimpft und mit einem Fußtritt hinausgeworfen. So mußte er sich in Wien eine völlig neue Existenz aufbauen. Sein Vater  hat lange Zeit die Zustimmung zur Heirat mit Constanze verweigert. Und die Erfahrung, dass das erste Kind der beiden nach nur ein paar Monaten verstorben ist, hinterließ zweifellos emotionale Spuren.

Die musikalischen Ausdrucksformen und Klangwelten erreichen eine überaus reiche und unbeschreibliche Dichte und Tiefe, und weil dies mit Worten nicht beschreibbar ist, laden wir Sie sehr herzlich ein, sich dieses Werk anzuhören:

Freitag, 13. Juli, 2012, 19 Uhr 30, Stiftskirche St.Paul/Lav.

Sonntag, 15. Juli 2012, 17 Uhr Dom zu Gurk 

W. A. Mozart, Messe in c-Moll
KV427, in der Fassung von Robert Levin

Zita Váradi, 1. Sopran
Tünde Szabóki, 2. Sopran
Gabriel Lipuš, Tenor,    Ewald Nagl, Bass

Academia Ars Musicae (künstlerische Leitung: Brian Finlayson)
Kammerchor Norbert Artner
Dirigent: Herwig Wiener-Püschel