| Were you there? |
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Gospels und Spirituals Dem besonders mitreißendem Genre Gospels und Spirituals wollen wir in unseren Konzerten im November unsere Aufmerksamkeit widmen. Sehr herzlich laden wir Sie zu den Konzerten, gemeinsam mit dem Männerquartett Audio Quattro ein: Samstag,19. November, 19 Uhr 30, Stiftskirche St.Georgen am Längsee Sonntag, 20.November, 18 Uhr, Evangelische Johanneskirche, Klagenfurt Karten: €10, freie Platzwahl, für Kinder und Jugendliche bis 14 ist der Eintritt frei. Karten sind über die Chormitglieder, online oder unter der Telefonnummer 0664/8454562 ab sofort erhältlich.
Gospels und Spirituals begeistern, reißen mit, gehen weit über eine schnelle Unterhaltung hinaus und stellen Fragen,- Fragen nach Gerechtigkeit, Hoffnung, nachdem, was die Not-Wendigkeiten im wahrsten Sinn des Wortes im Leben sind. So nähern wir uns mit Fragen an dieser Musikrichtung. Was sind Spirituals? Was sind Gospels? Spiritual, englisch, für etwa »geistlicher Gesang«, der oder auch das, in der schwarzen Bevölkerung der USA im 19. Jahrhundert entstandene Gesangsgattung, die im Gegensatz zum Gospel ihre Wurzeln außerhalb des Gottesdienstes hat; der Ausdruck Negrospiritual ist veraltet. Der Spiritual orientierte sich in seiner Konstruktion an protestantischen Kirchenliedern, war jedoch in seiner Primärform von Händeklatschen, Fußstampfen, ekstatischen Zurufen und Tanzbewegungen begleitet. Seine Themen entnahm er zumeist dem Alten Testament, während der spätere Gospelgesang Geschehnisse und Maximen aus dem Neuen Testament aufgriff und ausschmückte. Im Sinne der unter den schwarzen US-Amerikanern verbreiteten Verstecksprache waren die unterdrückten Sklaven in den USA gemeint, wenn vom besiegten und unterjochten Volk Israel die Rede war. Gospel, englisch, eine Bezeichnung für das Evangelium als Biografie Jesu Christus, vergleichbar etwa mit der deutschen Bezeichnung »Frohe Botschaft«, Gesangsgattung schwarzer Amerikaner, die seit Ende des 19. Jahrhunderts als Kirchenmusik der Afroamerikaner entwickelt wurde. Gospellieder sind nicht Spirituals, die die Nachformung »weißer«, protestantischer Kirchenlieder durch schwarze Komponisten und Sänger darstellen. Gospel wird häufig mit »Christian Music« gleich gesetzt, muss aber als Teil dieser Strömung angesehen werden. Die Entwicklung des Gospelgesangs hing am Anfang mit der Verlesung und Auslegung des Evangeliums im Gottesdienst schwarzer Kirchen zusammen. Die Worte des Predigers wurden von spontanen Zurufen und gesungenen Floskeln begleitet, die sich im Laufe der Zeit zu dem charakteristischen Wechsel zwischen Vorsänger und Chor, von Aussage und bestätigender Wiederholung herauskristallisiert haben. Um 1930 fanden Jazzelemente Eingang in den Gospelgesang, auch wurde aus einem unbegleiteten Chorgesang zunehmend ein instrumentenbegleitetes Gesangsensemble. (Definitionen aus: Bernwald Halbscheffel, roxikon- Das Rock-Lexikon; siehe www.roxikon.de) Geprägt durch die europäische Musik- und Kulturtradition nähern wir uns dieser einzigartigen Musikrichtung, und machen uns auf Spurensuche, nach der unvergleichlichen Botschaft dieser Musik. Wir tun dies auch im Gedenken an den 100. Geburtstag der Gospelsängerin schlechthin, Mahalia Jackson. „Lass nicht zu, dass der Teufel Gott dem Beat stiehlt", hat sie einmal gesagt. – Es ist mitunter für uns, die wir diese Rhythmen nicht automatisch im Blut haben, „teuflisch", das richtige Timing zu finden, doch so schnell lassen wir uns den Beat nicht stehlen... Das Ensemble Audio Quattro, bestehnd aus Max Marginter, Joachim Zmölnig, Christian Gebhard und Mario Rupp (weitere Infos unter www.audioquattro.com)ist immer für eine Überraschung gut, wir freuen uns schon sehr auf ihre Interpretationen. Wollen Sie die Frage „Were you there" mit „Yes" beantworten, - dann bestellen Sie am besten gleich die Konzertkarten unter der Telefonnummer 0664/8454562 (Fr. Fleischhacker). Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei den Konzerten! |
